Zusendungen

Die eingesandten und von uns akzepierten Kurzgeschichten (und Gedichte) veröffentlichen wir auf unserem Portal kostenlos. Bitte senden Sie uns, zusammen mit Ihrem(n) ersten Text(en), Angaben zu Ihrer Vita mit:

• Geburtsjahr und Geburtsort
• jetzigem Wohnort
• beruflicher Tätigkeit
• wie Sie zur Schriftstellerei kamen
• bisherige Veröffentlichungen: Titel und Ort
• Ihre Emailadresse (wird verlinkt)
• Ihre Webadresse (falls vorhanden, wird auch verlinkt)
• ein Portraitfoto, ca. 140 Pixeln breit, 180 Pixeln hoch, im JPG-Formatan: siehe Kontaktangaben

Die Angaben für die Autorenrubrik sollten höchstens eine DIN A4-Seite umfassen. Eingesandte Texte können nur nach Erstellung eines Autorenportraits veröffentlicht werden, weil auf der Autorenseite Links zu den einzelnen Textseiten geschaltet werden.

Ihre Texte sollten uns wie folgt zugehen:
1. Kurzgeschichten mit wenigstens 4.000 Zeichen (ca. 1 DIN A4 Seite) und höchstens 60.000 Zeichen (ca. 15 DIN A4 Seiten). Senden Sie Ihren Text – als Word-Datei – per Email an unsere Kontaktadresse (siehe Kontakt / Impressum).

2. Ihr Text sollte vollständig in der finalen Fassung und auf Rechtschreibung geprüft vorliegen. Der Austausch, einmal auf dieser Webseite veröffentlichter Texte, kann frühestens nach einem halben Jahr erfolgen. Korrekturen, Ãnderungen, Rechtschreibprüfung und Lektorat müssen, auf Wunsch, nach Aufwand berechnet werden.

3. Nennen Sie uns die Kategorie, in der die Kurzgeschichte bei uns erscheinen soll.

4. Wir fügen Ihren Copyright-Vermerk hinzu. Falls Sie nicht selbst der Verfasser der eingesandten Geschichte sind, benötigen wir auch noch dessen Einverständnis. In diesem Fall bitten wir um Zusendung per Fax an +41 62 752 41 40.

Ihre Zusendungen veröffentlichen wir innerhalb weniger Tage nach Eingang, nachdem wir sie sorgfältig gelesen haben.

Wenn Sie eine Kurzgeschichte auf Englisch oder Französisch veröffentlichen möchten, benötigen wir Ihr Autorenprofil und Ihre Story auch in der jeweiligen Sprache. (Übersetzungen können von uns nur nach Aufwand vorgenommen werden).

Bitte beachten Sie ferner: Wir wollen vermeiden, dass weder Sie noch wir durch Ihren Text in rechtliche Probleme verwickelt werden. Daher darf der Inhalt gegen keine gesetzlichen Bestimmungen verstossen, niemanden beleidigen oder verärgern, weder in Teilen noch im Ganzen von anderen Autoren übernommen sein (Plagiatsvorwurf), keine Werbung enthalten und keine Email- oder Webseiten-Links aufweisen..

Uns ist daran gelegen, den Leserinnen und Lesern unserer Webseite ein möglichst breites Spektrum guter Literatur zu bieten und freuen uns grundsätzlich über jede Einsendung. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir im Einzelfall, ohne Angabe von Gründen, von einer Veröffentlichung absehen können.

    Neuste Zugänge

  • Neu: Flieh zu den Sternen

    „Flieh zu den Sternen“ lautet der Titel des Romans, den der Dormagener Autor Eduard Breimann in diesen Tagen vorstellt. Sein Verlag, das Schweizer Unternehmen Universal Frame, hat das Buch als Taschenbuch herausgebracht. Es hat einen Umfang von 376 Seiten und kostet 14,95 Euro. Bestellbar in allen Buchhandlungen mit der ISBN 9783 9523 56289. „Rund zwei [...]

  • Schule des Lebens

    von Eduard Breimann (copyright) Ich bin angekommen, stehe reglos! Hatte ich eine andere Wahl? Schwarze Gedanken überfallen mich, stürmen herein. Was für eine Qual! Was will ich nur hier, tausend Jahre später? Oh Gott, so hilf mir doch! Wo sind sie jetzt, meine Lehrer, Richter, Züchter? Leben sie gar noch? Da steht sie, droht nicht [...]

  • Frühling

    von Paola Reinhardt (copyright) Lerchenblauer Himmel über uns der Morgen schwelgt im Sonnenebel geschenkter Lebenstag der noch ahnungslos ist geduckter Huflattich am Ackerrain leuchtet neben dem Grün der aufgegangenen Saat in den Wiesen warten die Lämmer auf ihren Ostertod noch bevor die Sterne in die Nacht hineinwachsen wird es geschehen.

  • Der Ausweg

    von Eduard Breimann (copyright) Pater Barnabas, Prior und Leiter der Klosterschule, schaut bedächtig auf die Köpfe, die ihm ihre messerscharf gezeichneten Scheitel zeigen. Die Jungen starren auf ihre Hefte; sie wagen es nicht, die Seiten des Katechismus umzublättern. Es ist still, lautlos wie sonntags in der altehrwürdigen Klosterkirche, wenn der Abt, Pater Thomas, von der [...]

  • New York, New York

    Sie heißt Elke. Sie hasste ihren Namen und brachte ihn anagrammatisch mit Ekel in Verbindung. Die Eltern stammten vom Niederrhein, waren katholisch, muteten die Erziehung, die sie selbst ertragen hatten, auch der Tochter zu, „eine bittere Medizin gegen den störrischen Willen, zur Lenkung des Fleisches, zur Ehre Gottes.“ Verspätungen auf dem Schulweg wurden mit Schlägen geahndet. Der Vater schlug mit dem Riemen (sie schämte sich dann ihrer Nacktheit). Die Mutter musste währenddessen das Essen aufwärmen, damit das Kind seine warme Mahlzeit empfinge. Kinobesuche und Gänge ins Freibad waren verboten, denn der Vater litt keine „streunende Katze“. Er wollte sich später nichts vorwerfen lassen. Der Vater. Er wusste nicht, dass auch Mädchen masturbieren, sonst hätte er nächtliche Kontrollen „durchgeführt“. Die Mutter war ein eine Schürze, ein Nichts.

  • Der Wind / Le vent

    Der Wind – blättert in den Bäumen – und erzählt Geschichten aus der Zukunft, – denn er – wird der Letzte sein,

  • Liebeslügen

    Die Wildheit der Nacht – liegt hinter uns – der Morgen aber – ist beladen mit Lügen

  • Sie ist alles, die Liebe

    Du schlichst dich heimlich – in mein Bett – törichte blind machende Liebe – und ich konnte den Zauber des Rosengartens – in deinen Augen nicht widerstehen

  • Frühlingshauch

    Ein zarter Frühlingshauch – streift mein Herz – rührt an der Starre – die mich gefangen hält

  • Der Kuppler

    Was wissen wir über Chinesen? Eben. Darum habe ich die Ausstellung im Alten Museum besucht. Ich erinnere mich nicht genau an das Thema (Schätze der Himmelssöhne oder so ähnlich), aber ich erinnere mich daran, dass ich von einer Gruppe junger Mongolen oder Chinesen empfangen wurde (den Anschein hatte es), denn sie standen im Halbkreis auf dem Rasen im Lustgarten und sangen: „Oaaah“ und „Eiiih“. Beim tiefen Oaaah beugten sich die Sänger nach vorn, beim hohen Eiiih nach hinten. Sie fassten sich an den Schultern, winkelten ihre Beine und gaben mir und anderen Ankömmlingen Proben ihrer Sangeskunst.