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    Neuste Zugänge

  • Neu: Flieh zu den Sternen

    „Flieh zu den Sternen“ lautet der Titel des Romans, den der Dormagener Autor Eduard Breimann in diesen Tagen vorstellt. Sein Verlag, das Schweizer Unternehmen Universal Frame, hat das Buch als Taschenbuch herausgebracht. Es hat einen Umfang von 376 Seiten und kostet 14,95 Euro. Bestellbar in allen Buchhandlungen mit der ISBN 9783 9523 56289. „Rund zwei [...]

  • Schule des Lebens

    von Eduard Breimann (copyright) Ich bin angekommen, stehe reglos! Hatte ich eine andere Wahl? Schwarze Gedanken überfallen mich, stürmen herein. Was für eine Qual! Was will ich nur hier, tausend Jahre später? Oh Gott, so hilf mir doch! Wo sind sie jetzt, meine Lehrer, Richter, Züchter? Leben sie gar noch? Da steht sie, droht nicht [...]

  • Frühling

    von Paola Reinhardt (copyright) Lerchenblauer Himmel über uns der Morgen schwelgt im Sonnenebel geschenkter Lebenstag der noch ahnungslos ist geduckter Huflattich am Ackerrain leuchtet neben dem Grün der aufgegangenen Saat in den Wiesen warten die Lämmer auf ihren Ostertod noch bevor die Sterne in die Nacht hineinwachsen wird es geschehen.

  • Der Ausweg

    von Eduard Breimann (copyright) Pater Barnabas, Prior und Leiter der Klosterschule, schaut bedächtig auf die Köpfe, die ihm ihre messerscharf gezeichneten Scheitel zeigen. Die Jungen starren auf ihre Hefte; sie wagen es nicht, die Seiten des Katechismus umzublättern. Es ist still, lautlos wie sonntags in der altehrwürdigen Klosterkirche, wenn der Abt, Pater Thomas, von der [...]

  • New York, New York

    Sie heißt Elke. Sie hasste ihren Namen und brachte ihn anagrammatisch mit Ekel in Verbindung. Die Eltern stammten vom Niederrhein, waren katholisch, muteten die Erziehung, die sie selbst ertragen hatten, auch der Tochter zu, „eine bittere Medizin gegen den störrischen Willen, zur Lenkung des Fleisches, zur Ehre Gottes.“ Verspätungen auf dem Schulweg wurden mit Schlägen geahndet. Der Vater schlug mit dem Riemen (sie schämte sich dann ihrer Nacktheit). Die Mutter musste währenddessen das Essen aufwärmen, damit das Kind seine warme Mahlzeit empfinge. Kinobesuche und Gänge ins Freibad waren verboten, denn der Vater litt keine „streunende Katze“. Er wollte sich später nichts vorwerfen lassen. Der Vater. Er wusste nicht, dass auch Mädchen masturbieren, sonst hätte er nächtliche Kontrollen „durchgeführt“. Die Mutter war ein eine Schürze, ein Nichts.

  • Der Wind / Le vent

    Der Wind – blättert in den Bäumen – und erzählt Geschichten aus der Zukunft, – denn er – wird der Letzte sein,

  • Liebeslügen

    Die Wildheit der Nacht – liegt hinter uns – der Morgen aber – ist beladen mit Lügen

  • Sie ist alles, die Liebe

    Du schlichst dich heimlich – in mein Bett – törichte blind machende Liebe – und ich konnte den Zauber des Rosengartens – in deinen Augen nicht widerstehen

  • Frühlingshauch

    Ein zarter Frühlingshauch – streift mein Herz – rührt an der Starre – die mich gefangen hält

  • Der Kuppler

    Was wissen wir über Chinesen? Eben. Darum habe ich die Ausstellung im Alten Museum besucht. Ich erinnere mich nicht genau an das Thema (Schätze der Himmelssöhne oder so ähnlich), aber ich erinnere mich daran, dass ich von einer Gruppe junger Mongolen oder Chinesen empfangen wurde (den Anschein hatte es), denn sie standen im Halbkreis auf dem Rasen im Lustgarten und sangen: „Oaaah“ und „Eiiih“. Beim tiefen Oaaah beugten sich die Sänger nach vorn, beim hohen Eiiih nach hinten. Sie fassten sich an den Schultern, winkelten ihre Beine und gaben mir und anderen Ankömmlingen Proben ihrer Sangeskunst.