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	<title>The-Short-Story &#187; Bei uns erschienen</title>
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		<title>Mombasa oder die Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jürgen Jesinghaus Mombasa oder die Welt Roman 372 Seiten, gebunden ISBN 9783905960129 € 21.50 (D) € 22.10 (A) CHF 39.90 Jürgen Jesinghaus, der Autor des Romans „Nikolaus, der Mann aus Myra“ und des Berlin-Romans „Mauerstreifen“, befasst sich in seinem neuen Werk wiederum mit einem Menschen, der seine Stellung im Leben sucht &#8211; das Generalthema des [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2011/01/9783905960129_250H.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1912" title="Mombasa_UMschlag.indd" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2011/01/9783905960129_250H-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jürgen Jesinghaus<br />
Mombasa oder die Welt<br />
Roman</p>
<p>372 Seiten, gebunden<br />
ISBN 9783905960129<br />
€ 21.50 (D)<br />
€ 22.10 (A)<br />
CHF 39.90</p>
<p>Jürgen Jesinghaus, der Autor des Romans „Nikolaus, der Mann aus Myra“ und des Berlin-Romans „Mauerstreifen“, befasst sich in seinem neuen Werk wiederum mit einem Menschen, der seine Stellung im Leben sucht &#8211; das Generalthema des Autors: Wie winde ich mich aus beengten Verhältnissen in einen Raum größerer Freiheit? Wie stehe ich der Welt gegenüber und wie sieht sie mich an? Welche Fesseln bleiben mir auferlegt und welche muss ich abschütteln? Und wer bin ich dann? Solche Fragen trägt der Protagonist Philipp Radebusch nicht auf der Zunge. Ja, er stellt sie nicht einmal, aber er handelt so, als wären sie im gestellt worden.</p>
<p>Philipp Radebusch, zweiter Sohn eines Betriebselektrikers aus dem Rheinland, lernt Kellner in Oplyr (einem fiktiven Ort zwischen Bonn und Brühl). Die ihm zugedachte Lehrstelle genügt ihm nicht. Darum besucht er ein Abendkolleg in Bonn. Nach dem Abitur studiert er Nautik in Bremerhaven. Es verschlägt ihn nach Hamburg in das Büro eines Klarierungsagenten. In Rotterdam beginnt seine abenteuerliche Reise auf einem Seelenverkäufer in den Indischen Ozean, zuerst an die Küste Pakistans, später an die Küste Kenias &#8211; nach Mombasa. Er gerät in äußere Verwicklungen um Waffenschieberei und Medikamentenfälschung. Er stürzt in innere Verwicklungen um Pflicht und Liebe. Starke Frauen, denen er begegnet, sind Johanna, die Mutter seines Sohnes, Mwana Mkisi, eine kenianische Ministerin, die in Bonn studiert hat, und Subira Rafiki, genannt „Marp“. Zwischen ihnen und Männern wie Daniel Spielstein, Beat Imhof und Sefu Amiri alias „OTH“ wird er geformt, wie ein Rohling zwischen Walzen gebogen, aber nicht gebrochen.</p>
<p>Warum Mombasa? In Mombasa manifestiert sich die Welt ebenso gut wie in Oplyr, einem rheinischen Kaff. Warum dann nicht Oplyr oder Bonn oder Bremerhaven? Weil es gleichgültig ist. Daniel Spielstein, der atheistische Talmudist, würde sagen: Die Einwohnung der Welt ereignet sich in jedem Menschen und an jedem Ort, also auch in Mombasa, mit dem der Autor (obwohl Realist) romantische Vorstellungen verknüpft, zum Beispiel die Vorstellung friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Neu: Flieh zu den Sternen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 20:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2010/04/Flie_Voverpict.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1865 alignleft" title="Flie_Voverpict" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2010/04/Flie_Voverpict-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>„Flieh zu den Sternen“ lautet der Titel des Romans, den der Dormagener Autor Eduard Breimann in diesen Tagen vorstellt. Sein Verlag, das Schweizer Unternehmen Universal Frame, hat das Buch als Taschenbuch herausgebracht. Es hat einen Umfang von 376 Seiten und kostet 14,95 Euro. Bestellbar in allen Buchhandlungen mit der ISBN 9783 9523 56289.</p>
<p>„Rund zwei Jahre hat die Arbeit an diesem Buch gedauert“, so der Autor. „Darin steckt natürlich der Zeitaufwand für intensives Recherchieren. Es ist halt meine Maxime: Wenn Fakten in einem fiktiven Roman angeführt werden, dann müssen sie stimmen.“</p>
<p>Der Autor zum Buch: „Missbrauch von und an Kindern und Jugendlichen, ob durch körperliche Gewalt oder in Form von sexuellen Übergriffen, ist ein abscheuliches Vergehen. Diese Kinder und Jugendlichen werden traumatisiert, leiden oft ihr ganzes Leben lang unter den Folgen. Im Jahre 2010 wagten es einige Menschen, den Missbrauch, der ihnen als Kinder angetan worden war, öffentlich zu machen. Sie traten eine wahre Lawine los. Einer nach dem anderen suchte und fand den Weg in die Öffentlichkeit. Und die reagierte, angefacht durch nahezu sämtliche Medien. Dabei, das lag an der Zahl der Opfer aus Klosterschulen, Kirchen und kirchlichen Einrichtungen, schaute alle Welt auf den Missbrauch in der katholischen Kirche. Leider ging dadurch etwas fast total unter: Der Missbrauch in der Familie, im Umfeld dieser „Burg“, in der Kinder eigentlich geschützt, unangreifbar sein sollten. Gerade hier ist die Dunkelziffer enorm hoch. Was sicher seine Gründe hat. Welches Kind verklagt seinen Vater oder Onkel? Welche Familie geht mit der „Schande“ zum Staatsanwalt? Die Betroffenen, die missbrauchten Kinder, haben keine Chance. Sie dürfen keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, leiden zudem mehr als andere unter dem Trauma der versagenden Familie.“</p>
<p>Breimann betont aber auch: „Es ist kein Zufall, dass dieser Roman den Missbrauch dieser Kinder thematisiert – es ist aber Zufall, dass nach zwei Jahren Vorarbeit das Buch in der Hochphase der Diskussion über den Missbrauch von Kindern erscheint.</p>
<p>Zum Inhalt des Buches: Am Anfang steht der Rat eines Freundes: „Lebensregel: Wenn du diese Scheißangst hast, dann lauf weg.“ Der 13-jährige Nick, ein notorischer Schulschwänzer, rennt nicht nur physisch davon, wenn ihm immer wieder unsägliche Dinge geschehen und er wegen eines an sich belanglosen Körperschadens gekränkt wird, auch sein Geist entflieht der unerträglichen Realität; er sucht Zuflucht auf einem erdachten Stern. Hier findet der Junge Trost durch Freunde und Beschützer, die ihn vor dem Zerbrechen bewahren. Die Verhältnisse in denen er aufwächst sind katastrophal. Seine Mutter trinkt und geht anschaffen, sein Stiefvater, ebenfalls Trinker und arbeitslos, verkauft ihn immer wieder an einen Kinderschänder. Halt findet er später in der Freundschaft zu dem zwei Jahre älteren Janosch, mit dem er sich eine Zuflucht im Keller eines Abbruchhauses schafft.</p>
<p>Als er sich auf drastische Weise seines Peinigers entledigt, tritt eine grundsätzliche Wende in seinem Leben ein. Die Einweisung in ein Heim, vor der er sich immer gefürchtet hatte, bietet ihm aber die Möglichkeit, nicht nur seine Vorurteile abzubauen, sondern auch – trotz zahlreicher Komplikationen – zu einem liebenswürdigen jungen Mann heranzuwachsen, der den richtigen Beruf und wohl auch die Partnerin fürs Leben gefunden hat.</p>
<p>Quelle: Dormago-Portal, 24.0402010
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. In der Handlung, die auch, aber nicht nur eine Kriminalgeschichte ist (in der sich der Kalte Krieg ein letztes Mal offenbart), begegnen sich Menschen voller Vorurteile, reiben sich aneinander, schleifen sich ab und bereiten sich so - mehr getrieben als planmäßig - auf ein Zusammenleben vor. Der „Held“ des Stückes, kein Held, ein Niemand, aber kein Dummkopf, empfindet die vier Tage der Annäherung als Alb und Lust, als Wechselbad der Gefühle – und als Chance zu einer Karriere, die ihm nicht zusteht, aber zufällt. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, weil der Anti-Held sich gelegentlich, wie ein Fisch im Wasser, von seinem Schwanz lenken lässt.]]></description>
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<p>Neu im Herbst 2009</p>
<p>Von <em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=359">Jürgen Jesinghaus</a>, <a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174">&#8220;Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)&#8221;</a><br />
Roman</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-1743" style="margin: 15px 10px;" title="9783952298190" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2009/11/9783952298190-183x300.jpg" alt="9783952298190" width="183" height="300" /></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>Covertext:<br />
Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. In der Handlung, die auch, aber nicht nur eine Kriminalgeschichte ist (in der sich der Kalte Krieg ein letztes Mal offenbart), begegnen sich Menschen voller Vorurteile, reiben sich aneinander, schleifen sich ab und bereiten sich so &#8211; mehr getrieben als planmäßig &#8211; auf ein Zusammenleben vor. Der „Held“ des Stückes, kein Held, ein Niemand, aber kein Dummkopf, empfindet die vier Tage der Annäherung als Alb und Lust, als Wechselbad der Gefühle – und als Chance zu einer Karriere, die ihm nicht zusteht, aber zufällt. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, weil der Anti-Held sich gelegentlich, wie ein Fisch im Wasser, von seinem Schwanz lenken lässt.</em></p>
<p><em>Wachzetteltext:<br />
Jürgen Jesinghaus, der Autor des Nikolaus-Buches (das auch von jemandem handelt, der seine Position im Leben sucht), befasst sich hier erzählerisch mit einer Zeitspanne zwischen der Nachkriegszeit als Ära der Hegemonialmächte USA und UdSSR und einer im Dunkeln liegenden, für die es noch keine Schlagwörter gibt. Die Zwischenzeit wird empfunden als (wie es im Roman heißt) Auge des Orkans, akustischer Schatten, Meer der Stille, Insel der Seligen und Arsch der Welt. Der Autor weiß, worüber er spricht, denn er war zu jener Zeit in Berlin und hat sich auch später mehrere Jahre dort aufgehalten und die Stadt der Widersprüche (die „Stadt ohne Form“, wie ein Architekt sie nennt) lieben gelernt. Der Text ist eine Liebeserklärung an Berlin (aber der Leser wird es kaum bemerken).</em></p>
<p><em> </em><em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=359">Jürgen Jesinghaus</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174">Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)</a><br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
September 2009<br />
Gebunden, 395 Seiten<br />
14 x 22 cm<br />
ISBN 978-3-25952298190</em><a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174"></a>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		</item>
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		<title>Die Fenstergucker</title>
		<link>http://www.the-short-story.de/2008/11/07/die-fenstergucker/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von de Ginder, Die Fenstergucker, Beobachtungen auf Hessisch Im Covertext heisst es: Für ein altes, eingespieltes Paar, ist der eigene Fensterplatz die ideale Loge, über Façetten des Lebens zu philosophieren. Lesen Sie hier, wie de Ginder den Nerv der Zeit trifft und lernen Sie Hessisch, denn es lohnt sich zu erfahren, wie so der Nagel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2008/11/isbn97839522981211.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-1301" style="margin-right: 15px;" title="isbn97839522981211" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2008/11/isbn97839522981211-187x300.gif" alt="" width="187" height="300" /></a></p>
<p><em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=79">de Ginder</a>, <span style="color: #3c657b;">Die Fenstergucker</span>, Beobachtungen auf Hessisch</p>
<p>Im Covertext heisst es:<br />
Für ein altes, eingespieltes Paar, ist der eigene Fensterplatz<br />
die ideale Loge, über Façetten des Lebens zu philosophieren.<br />
Lesen Sie hier, wie de Ginder den Nerv der Zeit trifft und lernen Sie Hessisch, denn es lohnt sich zu erfahren, wie so der Nagel auf den Kopf getroffen wird.<br />
Diese Ansichten über Dönerfresser, Schwarzawweider, Erwwe, Juchendliche und<br />
vieles mehr, kitzeln den Lachreiz und sind Wahrheiten, die nachdenklich stimmen.</p>
<p>Leseprobe &#8220;De Dönerfresser</p>
<p>Sie: Gugg der die Dreckbande an. Vorne bei dene Terke die Döner kaafe und hier die Alufolie und die Serviette hieschmeisse.<br />
Er: Saubande, als könnte die ihr’n Abfall ned bis zum nächste Müllaamer traache</p>
<p>Sie: Ei des mache die doch extra<br />
Er: Provoziern haasd bei dene des Stischwort</p>
<p>Sie: Un die soll’n ämol unser Rente finanziern<br />
Er: Ja dann guud Nacht Rente</p>
<p>Sie: Ham mir sowas gemacht, als mir jung warn?<br />
Er: Nee du, awwer do gab’s jo aach noch kaa Dönerläde</p>
<p>Sie: Ja ham mir dann üwwerhaupt ämol irschend was uff de Bode geschmisse?<br />
Er: Gar nix, mir ham halt noch gewußt, was Aastand iss</p>
<p>Sie: Gugg der se aa, wie se aach ärumlaafe, Hose drei Nummern zu groß, Tornschuh und die Kapp verkehrt ärum uff<br />
Er: Die sinn zu doof ä Kapp rischdisch uffzusetze</p>
<p>Sie: Un wenn’s dunkel werd, werd die Sprühdos ärausgeholt un alles besprüht, was ned weglaafe kann<br />
Er: Wenn die wenigstens Kunstwerke schaffe däde, awwer die Kritzele ja nur ärum<br />
Sie: Do gugg, äm Grimm Peter sein Älteste<br />
Er: Der had noch immer kaa Stell gefunne</p>
<p>Sie: Gugg der’n doch aa, dädst du den eustelle?<br />
Er: Isch däd doch kaan eustelle, der hunnert Ring am Ohr had</p>
<p>Sie: Der sollt sich ämol beim Ringcenter bewerwwe<br />
Er: Ned ämol do däde die den nemme</p>
<p>Sie: Do gugg, do kimmt schon wiedder so en Döner-<br />
fresser<br />
Er: Kannsde direkt druff warte, bis der seun Abfall uff’n Bode schmeisst</p>
<p>Sie: Gugg, wos mescht der dann jetzt?</p>
<p>Er: Wos mescht dann der an unsere Mülltonn?</p>
<p>Sie: Des gibt’s doch ned, der schmeisst sein Dreck bei uns in die Mülltonn<br />
Er: Heh, sie da!</p>
<p>Dönerfresser: Was?<br />
Er: Sie, des geht ja ned, daß sie ihr’n Dreck in unser Müllttonn schmeisse!</p>
<p>Dönerfress: Leck mich!<br />
Er: Wart, dir geb isch gleisch!</p>
<p>Sie: Freschheit!<br />
Dönerfresser zeigt Stinkefinger und geht weiter</p>
<p>Er: Haste des gesehe?<br />
Sie: Des gehört aagezeischt!</p>
<p>Er: So ä verkommenes Subjekt<br />
Sie: Drecksack</p>
<p><span style="color: #3c657b;"><strong>Die Fenstergucker</strong></span><br />
Beobachtungen auf Hessisch<br />
von de Ginder</p>
<p>Verlag Universal Frame<br />
September 2005<br />
Taschenbuch<br />
95 Seiten<br />
Grösse: 18.8 x 12 x 0.8 cm<br />
ISBN 978-3952298121<br />
<strong>Euro 11.80 (D)</strong></p>
<p>Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3952298123?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298123">Die Fenstergucker, Beobachtungen auf Hessisch</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derbaderfuhrer&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3952298123" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<hr /></em>
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		<title>Die schwarze Katze</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Eduard Breimann &#8220;Die schwarze Katze&#8221;, acht Erzählungen Im Covertext heisst es: Eduard Breimann erzählt uns von Mördern, Asylanten, Scheinheiligen und Folterern, aber auch von alltäglichen Beziehungen, alten und jungen Menschen, wie du und ich, immer mit einem Realismus der unter die Haut geht. Diese beste Gegenwartsliteratur spiegelt die Welt in der wir heute leben [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2008/11/isbn97839522981071.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-1295" style="margin-right: 15px;" title="isbn97839522981071" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2008/11/isbn97839522981071-188x300.gif" alt="" width="188" height="300" /></a>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=67">Eduard Breimann</a> &#8220;Die schwarze Katze&#8221;, acht Erzählungen</p>
<p>Im Covertext heisst es:<br />
Eduard Breimann erzählt uns von Mördern, Asylanten, Scheinheiligen und Folterern, aber auch von alltäglichen Beziehungen, alten und jungen Menschen, wie du und ich, immer mit einem Realismus der unter die Haut geht.<br />
Diese beste  Gegenwartsliteratur spiegelt die Welt in der wir heute leben schattenlos wieder und nimmt uns mit rührender, intensiver Wehmut gefangen.</p>
<p>Leseprobe aus B-Zelle:<br />
Dat Auge da oben in der Ecke. Scheiße! Da sitzt einer im Aquarium und guckt mir dat Fell weg. Mann, Paul &#8211; denk nich&#8217; dran; nich&#8217; hingucken – tu so, als wär&#8217;s nich&#8217; da. Dat Scheißding kann mich mal &#8230; Et glotzt! Et hört nich&#8217; auf, mich anzustieren; diese glitzernde Scheibe &#8211; verdammt; ich mach&#8217; einfach die Augen zu.</p>
<p>Die meinen wohl, sie könnten mich platt machen? Nee, nich&#8217; den Paul. Den nich&#8217;. Da habt ihr euch verdammt vertan, dat is&#8217; man sicher. Stemm&#8217; meine hundertzehn Kilo gegen euch Hanswürste. Könnt mich ruhig piesacken &#8211; mir macht dat nix. Paul is&#8217; härter als ihr alle zusammen. Diamanthart, sagen meine Kumpel. Also, schau&#8217;n wir mal, wer den längeren Atem hat.</p>
<p>Et glotzt und glotzt. Wat soll dat eigentlich? Die seh&#8217;n doch immer dat selbe Bild; kann ja hier keine Zirkusvorstellung abgeben. Paff! Ich schieß euch ins Auge, ihr Spanner. Da sitzen die in ihrem Aquarium, saufen Kaffee und lachen sich &#8216;nen Ast über den nackten Knacki.<br />
Die Lampen sind irre hell. Die links, die knackt wie&#8217;n Pistolenschuss &#8211; so laut. Oder hört dat sich in der kleinen Zelle nur so an? – Kann auch sein. Egal. Is&#8217; ja völlig leer die Zelle &#8211; darum. Alle zehn Sekunden knackt die.<br />
Können alles sehen, diese Spanner, diese grünen Spanner. Ob wohl Weiber dabei sind? Bestimmt kommen die Wachteln alle Stunde und beglotzen mich. Oh, verdammte Scheiße! Ich lieg hier in der Papierunterhose, hab&#8217; sonst nix an. çKahle Brust mit Fliege‘ haben wir früher immer gesagt. Soll&#8217;n sie glotzen. Macht mir nix.</p>
<p>Bin doch tatsächlich eingepennt; hätte ich nie für möglich gehalten bei der harten Unterlage. Scheiße! Wie lange hab ich gepennt?<br />
Et glotzt und glotzt. Ich streck denen gleich die Zunge raus. Würd&#8217; den Spannern ja gern&#8217; den Vogel zeigen.<br />
Blöde Lampe &#8211; knackt immer noch. Hört die nie auf? Macht mich wahnsinnig, dat Scheißding.<br />
Mensch, ob’s schon Nacht is&#8217;? Neonröhren, kein Fenster. Wie in einem Bunker. Ha! B-Zelle heißt dat nich&#8217; umsonst – Bunker-Zelle. Harald, dieser abgebrochene Daktari sagt ja immer, dat hätt&#8217; wat mit dem Immunsystem zu tun. Ha, wat haben wir gelacht. Immun wirste hier vielleicht auch – gegen alle Schikanen der Welt. ’Ne Beruhigungs-Zelle ist dat bloß für die Grünen.<br />
Scheiße, mein linker Arm is&#8217; ganz verdreht. Die Fesseln sind verdammt eng; hab die wohl im Schlaf verkantet. Der Rücken schmerzt. Die Decke is&#8217; elend rau und hart – liegt ja auch direkt auf&#8217;m Beton. Wer mich jetzt wohl beobachtet?<br />
Wie spät mag dat sein? Wann haben die mich eigentlich weggeschlossen? Warte mal! Dat muss so gegen zehn gewesen sein &#8211; oder&#8230;? Verdammt! Hab schon kein Zeitgefühl mehr. Wat soll dat noch werden? Die Kumpel sagen, du weißt nich&#8217; mehr ob Sommer oder Winter is&#8217;. Aber mir soll&#8217;s egal sein. Sommer oder Winter, Tag oder Nacht; wat macht dat schon? Hab&#8217; ich nix mit am Hut. Paul kriegt ihr damit nich&#8217; klein.<br />
Mann, wat bin ich müde! Sollen die doch glotzen &#8211; ich penn&#8217; mir noch eins. Geht alles besser im Schlaf. Glotzt man schön. Hoffentlich hört die Knackerei da oben bald auf.<br />
Kann nich&#8217; pennen, Mist! Überall juckt&#8217;s mich. Und diese beknackte Lampe. Geh endlich kaputt, du Sauding. Glotzt nich&#8217; so blöde, ihr Arschlöcher im Aquarium.<br />
Leg&#8217; meinen Kopf mal auf die linke Seite, würd&#8217; ja gerne ganz links liegen – wie sonst immer. Die Mist-Fußfesseln lassen ja kaum &#8216;ne Bewegung zu. Ah, der Rücken. Und kalt is&#8217; mir. Keine Decke &#8211; hab&#8217; nichts an, außer diesem Papiermistding. Die spinnen, verdammt! Nich&#8217; zittern, hat mein Kumpel gesagt, sonst frierste noch mehr.<br />
Ach du grüne Scheiße! Wat is&#8217; denn dat? Dat darf doch nich&#8217; wahr sein. Ein Loch als Klo. Nich&#8217; mal &#8216;nen Bello. Da haben sie nich&#8217; von gesprochen, meine Kumpel – na warte! Mann, wie soll ich denn da drauf &#8230; Dat spritzt doch an die Beine. Kein Wasserhahn. Sauerei! Bin doch kein Franzose. Ich guck lieber nach rechts, dann seh&#8217; ich dat Scheißloch wenigstens nich&#8217;.<br />
Die Knacklampe macht mich noch wahnsinnig. Wenn ich die Knackerei mitzählen würde, hätt&#8217; ich &#8216;ne Uhr. Ich lach&#8217; mich tot! Mann, is&#8217; mir kalt. – He, wat tut sich denn da? Ich fass et nich&#8217;! Auch dat noch! Mist, dat kommt von der Kälte. Ich muss! Ich muss! Oh Gott &#8211; oh Gott! Scheiße! Scheiße!<br />
Lange kann ich dat nich&#8217; mehr anhalten – ich kenn&#8217; mich doch, dat wird ganz schnell immer schlimmer. Wie kann ich denen dat bloß sagen? Kann ja nich&#8217; mal meine Arme richtig bewegen. Ich versuch&#8217;s mal mit der Hand. Sieht keiner, oder? Blöde Glotze, jetzt könnteste mal wat von mir rüber bringen.<br />
Ich kann bald nich&#8217; mehr. Beine zusammen kneifen. Luft anhalten. Hilfe, ich will mich nich&#8217; bepinkeln. So wollt ihr mich klein kriegen, ihr Feiglinge? Mist, verdammter!</p>
<p>He, Grüner, wo kann ich hier auf Ampel geh&#8217;n? Alarm is&#8217; hier wohl nich&#8217;, oder? Mensch, helft mir doch! Kopf hoch heben, ja. So, jetzt guckt mich gefälligst an. Ich sprech&#8217; jetzt zu euch Arschlöchern &#8211; ganz langsam, dann könnt ihr&#8217;s von den Lippen ablesen. ICH MUSS. ICH MUSS. IHR ARSCHLÖCHER! ICH MUSS!</p>
<p><span style="color: #3c657b;"><strong>Die schwarze Katze</strong></span><br />
Erzählungen<br />
von Eduard Breimann</p>
<p>Verlag Universal Frame<br />
November 2004<br />
Taschenbuch<br />
128 Seiten<br />
Grösse: 18.8 x 12 x 0.8 cm<br />
ISBN 978-3952298107<br />
<strong>Euro 11.80 (D)</strong></p>
<p>Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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