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	<title>The-Short-Story &#187;  News</title>
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	<description>Kurzgeschichten</description>
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		<title>Marlboro und Bauernrosen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 08:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Janek Heinrich (copyright) Fast geräuschlos gleitet ein Nachtzug aus der Halle.  Der Bahnsteig ist leer, bis auf mich.  Ich stecke mir eine Zigarette an, und sehe ihm hinterher, die Schlusslichter werden kleiner.  Es ist Samstag, der 23. August. Ein warmer Abendwind weht um meine Hosenbeine und spült den Duft von Bauernrosen und alten Zeitungen [...]]]></description>
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<p><em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=1934">Janek Heinrich</a> (copyright)</em></p>
<p>Fast geräuschlos gleitet ein Nachtzug aus der Halle. <br />
Der Bahnsteig ist leer, bis auf mich. <br />
Ich stecke mir eine Zigarette an, und sehe ihm hinterher, die Schlusslichter werden kleiner. <br />
Es ist Samstag, der 23. August. Ein warmer Abendwind weht um meine Hosenbeine und spült den Duft von Bauernrosen und alten Zeitungen durch die Bahnhofshalle.<br />
Die roten Lichter verschwinden in Dunst und Dunkelheit. <br />
Nur ein schabendes Pfeifen ab und zu, und das typische ta-tack ta-tack ist zu hören, wenn die Waggons über die Nahtstellen der Gleise fahren.<br />
Ich rauchte nicht gern, es bekommt mir nicht.<br />
Es macht mir Kopfschmerzen und ein gemeines Kratzen im Hals, aber es muss sein, der Cowboy auf dem Plakat gegenüber raucht schließlich auch.<br />
So sieht ein richtiger Mann aus. Mit kleinen Fältchen um die Augen und kräftigen Händen. Mit breiten Schultern und einem Lächeln, das die Kerle auf Abstand hält, und den Damen Herzklopfen macht.<br />
Die Anzeigentafel über mir rattert die nächsten Abfahrtszeiten herunter.</p>
<p>Es ist 23Uhr18.<br />
Der ICE zeigt sich in der Einfahrt. <br />
Ein Pfeifen und Surren der Schienen begleitet seinen Auftritt. Ich werfe die Kippe auf den Boden, spurte los und renne einige Meter vor der Schnauze her – der Lokführer soll mich sehen. Der Mann im Führerhaus macht große Augen. Er tritt auf die Bremse, er zieht an den Hebeln, aber es ist zu spät. Noch ein, zwei große Schritte, dann werfe ich mich seitwärts, mitten hinein in das Kreischen der Räder.<br />
Der Express berührt meine Brust nur flüchtig, dann begräbt er mich unter Tonnen von veröltem Stahl.<br />
Ich schlage mit dem Hinterkopf, badambadam gegen die Schwellen – dann der Geruch von Urin und Teer &#8211; dann Dunkelheit.<br />
Die Vorderachse zerreißt mir den linken Arm, ich werde quer über die Gleise geschleudert und einer der Radreifen schneidet meinen Oberkörper in zwei ungleiche Hälften &#8211; das war´s.</p>
<p>Ich komme jeden Abend hierher – immer pünktlich.<br />
Ich stellte es mir vor, immer und immer wieder.<br />
Dann wird mir schlecht.</p>
<p>„Na du Held? Hast wohl’n schwachen Magen, wie?“<br />
Jemand lacht, aber ich bin allein auf diesem Bahnsteig&#8230;<br />
„Du Möchtegern-Selbstmörder. Schaffst es wieder nicht, was?“<br />
„Wer&#8230;?“ Ich sehe mich um, kann aber niemanden entdecken.<br />
„Hier drüben, Brillenschlange.“<br />
„Wo?“<br />
„Hier auf deinem Lieblingsplakat, Mensch.“<br />
Es ist der Marlboro-Mann. Er bewegt sich nicht, aber er spricht mit mir.<br />
An der Wand neben ihm lehnt eine Leiter, die wohl jemand vergessen hat. Meine Fantasie ist schuld, ich habe zu viel davon.<br />
„Fantasie? Wenn du Fantasie hättest, dann hättest du Micky Maus erfunden, oder so was“, sagt er.<br />
„Ich verstehe nicht&#8230;“<br />
„Wie, du verstehst mich nicht. Soll ich lauter reden, kleiner Mann? Hast wohl außer deinem Hirnschaden auch noch was mit den Ohren, wie?“<br />
„Sie reden mit mir“, sage ich.<br />
„Sehr richtig, gut erkannt. Ich rede mit dir, kleiner Mann. Und willst du auch wissen, warum ich das tue? “<br />
„Ja.“<br />
„Well, ich will es dir sagen, Shorty, oh ja, das will ich. Ich rede mit dir, weil du mich ankotzt! Weil ich mir dein langweiliges Theater hier jeden Abend ansehen muß. Deinen „Sterbender Schwan“- Schwachsinn.<br />
Weil du hier auf meinen Bahnsteig kommst um dich umzubringen, aber zu feige bist, es wirklich zu tun, und&#8230;“<br />
„Ich bin nicht&#8230;“<br />
„Was bist du nicht?“<br />
„Ich bin nicht feige.“<br />
„Ach nein? Was bist du denn dann?“<br />
„Ich habe nur&#8230;“ sage ich.<br />
Sein Lachen weht eine leere Chipstüte auf die Gleise.<br />
„Was hast du? Nichts hast du. Weil du kein Mann bist. Du bist gar nichts. Du bist nicht mal ein Mädchen.“<br />
„Ein Mädchen?“<br />
„Klar mein Freund. Wenn du ein Mann wärst, würdest du tun, was ein Mann tun muss. Wenn du ein Mädchen wärst, dann würdest du sagen: „Pfeif doch drauf“, und machen was du willst, aber so?“<br />
„Ich bin ein Mann“, sage ich.<br />
Er lacht und hustet gleichzeitig.<br />
„Nein.“<br />
„Ich bin ein Mann.“<br />
„Bist du nicht.“<br />
„Ich werde es beweisen.“<br />
„Wie willst du es beweisen?“<br />
„Ich werde es tun.“<br />
„Was willst du tun, dich vor den Zug schmeißen?“<br />
„Ich werde es tun.“<br />
„Wann?“<br />
„Morgen&#8230;, Morgen Abend.“<br />
„Morgen Abend?“<br />
„Ja.“<br />
„Gut, Shorty, ich werde hier sein.“</p>
<p>Ich drücke die Zigarette sorgfältig im Aschenbecher aus, dann steige ich mit steifen Knien die Treppe hinunter. Nur wenige Leute mit Koffern und Taschen kommen mir entgegen.<br />
Mein Magen fühlte sich an wie ein Knoten aus rostigem Eisen, und hinter meinen Schläfen wütet ein wahnsinniger Trommler.<br />
Bevor ich den Kiosk betrete, betrachte ich mein Spiegelbild in der Fensterscheibe.<br />
Niemand trägt eine beige Windjacke, braune Hosen und schwarze Schnürschuhe die auf Hochglanz poliert sind, weil man seine Schuhe pflegen muss. Niemand. Der Marlboro Mann hat recht.</p>
<p>„Oh hallo, guten Abend, der Herr. Einen kleinen Jack Daniels und einmal „Freiheit und Abenteuer“ wie üblich?“ Die Dame vom Kiosk ist freundlich, sie ist immer freundlich – zu jedem. Wie die Huren am Hafen.<br />
Zigaretten habe ich noch genug, aber ich will ihr nicht widersprechen. Älteren Damen widerspricht man nicht.<br />
„Ja, bitte.“ sage ich.<br />
„Hier bitteschön, der Herr. Das macht dann neun Euro fünfzig.“<br />
Ich hole mein Portemonnaie aus der Hosentasche, nehme einen neuen Zehner heraus und streiche ihn sorgfältig glatt, bevor ich ihn auf die Theke lege. Die Kasse klingelt.<br />
„So, hier sind fünfzig Cent zurück. Vielen Dank.“<br />
Draußen in der Vorhalle singt ein Straßenmusikant: „Johnny be good&#8230;“ und drischt auf seine Gitarre ein. Ich sehe mich in dem Kiosk um.<br />
„Ach, den Filzstift da, den hätte ich gerne auch noch“, sage ich.<br />
„Diesen hier?“<br />
„Nein, den dicken roten da hinten.“<br />
„Diesen?“<br />
„Ja, bitte.“<br />
„Dann sind das nochmal dreifünfzig, der Herr.“<br />
„Hier, bitteschön.“<br />
„Vielen Dank“, sagt die freundliche Dame, „ und einen schönen Abend noch.“<br />
Ich nehme meine Sachen und verlasse den Laden.<br />
„Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss“, geht es mir durch den Kopf. „Go Johnny, go!“<br />
Ich steige die altbekannten 68 Stufen zum Bahnsteig wieder hinauf.</p>
<p>„Nanu, kleiner Mann, du wolltest doch erst Morgen kommen?“<br />
Ich gehe auf das Plakat zu und greife in meine Jacke.<br />
„Was hast du da, Shorty? Was hast du vor?“<br />
Ich nehme die Leiter und steige zu ihm hinauf, jetzt sehe ich direkt in sein strahlend blaues Auge.<br />
„Was soll das werden, nimm die Leiter da weg“, sagt er.<br />
Ich nehme den Filzstift und male ihm eine große, runde, rote Nase.<br />
Sehr sorgfältig, dann steige ich runter und stelle die Leiter zurück.<br />
„Was hast du gemacht? Verdammt, ich kann es nicht sehen. Los du kleine Schwuchtel, rede!“<br />
Ein Lächeln zupft an meinen Mundwinkeln<br />
„Ich bin ein Mädchen“, sage ich,“und ich Pfeif` was drauf!“<br />
Tauben flattern durch die Halle.</p>
<p>Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht&#8230;</p>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Denkste</title>
		<link>http://www.the-short-story.de/2011/07/25/denkste/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Dieter J. Baumgart (copyright) Es war einmal ein wildes Schwein, das war wohl gar nicht gern allein. Drum kam es häufig zu Besuch und las ganz still in einem Buch. Es las darin von andren Schweinen, von großen und auch vielen kleinen, und wunderte sich dann und wann, was Schwein so alles finden kann. [...]]]></description>
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<p><em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=42">Dieter J. Baumgart</a> (copyright)</em></p>
<p>Es war einmal ein wildes Schwein,<br />
das war wohl gar nicht gern allein.<br />
Drum kam es häufig zu Besuch<br />
und las ganz still in einem Buch.</p>
<p>Es las darin von andren Schweinen,<br />
von großen und auch vielen kleinen,<br />
und wunderte sich dann und wann,<br />
was Schwein so alles finden kann.</p>
<p>Von Trüffeln war da auch die Rede,<br />
die findet man ganz leicht am Wege.</p>
<p>Ganz einfach, dachte sich das Schwein,<br />
und hob zur Probe mal ein Bein.<br />
Und wühlte hier und auch mal dort,<br />
und mal an einem andren Ort.</p>
<p>Die Menschen dachten: Ei, wie fein,<br />
wir haben wohl ein Trüffelschwein.<br />
Sie liefen hinterher und gruben,<br />
gar viele hübsche kleine Gruben.</p>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Mombasa oder die Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jürgen Jesinghaus Mombasa oder die Welt Roman 372 Seiten, gebunden ISBN 9783905960129 € 21.50 (D) € 22.10 (A) CHF 39.90 Jürgen Jesinghaus, der Autor des Romans „Nikolaus, der Mann aus Myra“ und des Berlin-Romans „Mauerstreifen“, befasst sich in seinem neuen Werk wiederum mit einem Menschen, der seine Stellung im Leben sucht &#8211; das Generalthema des [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2011/01/9783905960129_250H.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1912" title="Mombasa_UMschlag.indd" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2011/01/9783905960129_250H-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jürgen Jesinghaus<br />
Mombasa oder die Welt<br />
Roman</p>
<p>372 Seiten, gebunden<br />
ISBN 9783905960129<br />
€ 21.50 (D)<br />
€ 22.10 (A)<br />
CHF 39.90</p>
<p>Jürgen Jesinghaus, der Autor des Romans „Nikolaus, der Mann aus Myra“ und des Berlin-Romans „Mauerstreifen“, befasst sich in seinem neuen Werk wiederum mit einem Menschen, der seine Stellung im Leben sucht &#8211; das Generalthema des Autors: Wie winde ich mich aus beengten Verhältnissen in einen Raum größerer Freiheit? Wie stehe ich der Welt gegenüber und wie sieht sie mich an? Welche Fesseln bleiben mir auferlegt und welche muss ich abschütteln? Und wer bin ich dann? Solche Fragen trägt der Protagonist Philipp Radebusch nicht auf der Zunge. Ja, er stellt sie nicht einmal, aber er handelt so, als wären sie im gestellt worden.</p>
<p>Philipp Radebusch, zweiter Sohn eines Betriebselektrikers aus dem Rheinland, lernt Kellner in Oplyr (einem fiktiven Ort zwischen Bonn und Brühl). Die ihm zugedachte Lehrstelle genügt ihm nicht. Darum besucht er ein Abendkolleg in Bonn. Nach dem Abitur studiert er Nautik in Bremerhaven. Es verschlägt ihn nach Hamburg in das Büro eines Klarierungsagenten. In Rotterdam beginnt seine abenteuerliche Reise auf einem Seelenverkäufer in den Indischen Ozean, zuerst an die Küste Pakistans, später an die Küste Kenias &#8211; nach Mombasa. Er gerät in äußere Verwicklungen um Waffenschieberei und Medikamentenfälschung. Er stürzt in innere Verwicklungen um Pflicht und Liebe. Starke Frauen, denen er begegnet, sind Johanna, die Mutter seines Sohnes, Mwana Mkisi, eine kenianische Ministerin, die in Bonn studiert hat, und Subira Rafiki, genannt „Marp“. Zwischen ihnen und Männern wie Daniel Spielstein, Beat Imhof und Sefu Amiri alias „OTH“ wird er geformt, wie ein Rohling zwischen Walzen gebogen, aber nicht gebrochen.</p>
<p>Warum Mombasa? In Mombasa manifestiert sich die Welt ebenso gut wie in Oplyr, einem rheinischen Kaff. Warum dann nicht Oplyr oder Bonn oder Bremerhaven? Weil es gleichgültig ist. Daniel Spielstein, der atheistische Talmudist, würde sagen: Die Einwohnung der Welt ereignet sich in jedem Menschen und an jedem Ort, also auch in Mombasa, mit dem der Autor (obwohl Realist) romantische Vorstellungen verknüpft, zum Beispiel die Vorstellung friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Neu: Flieh zu den Sternen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 20:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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<p><a href="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2010/04/Flie_Voverpict.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1865 alignleft" title="Flie_Voverpict" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2010/04/Flie_Voverpict-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>„Flieh zu den Sternen“ lautet der Titel des Romans, den der Dormagener Autor Eduard Breimann in diesen Tagen vorstellt. Sein Verlag, das Schweizer Unternehmen Universal Frame, hat das Buch als Taschenbuch herausgebracht. Es hat einen Umfang von 376 Seiten und kostet 14,95 Euro. Bestellbar in allen Buchhandlungen mit der ISBN 9783 9523 56289.</p>
<p>„Rund zwei Jahre hat die Arbeit an diesem Buch gedauert“, so der Autor. „Darin steckt natürlich der Zeitaufwand für intensives Recherchieren. Es ist halt meine Maxime: Wenn Fakten in einem fiktiven Roman angeführt werden, dann müssen sie stimmen.“</p>
<p>Der Autor zum Buch: „Missbrauch von und an Kindern und Jugendlichen, ob durch körperliche Gewalt oder in Form von sexuellen Übergriffen, ist ein abscheuliches Vergehen. Diese Kinder und Jugendlichen werden traumatisiert, leiden oft ihr ganzes Leben lang unter den Folgen. Im Jahre 2010 wagten es einige Menschen, den Missbrauch, der ihnen als Kinder angetan worden war, öffentlich zu machen. Sie traten eine wahre Lawine los. Einer nach dem anderen suchte und fand den Weg in die Öffentlichkeit. Und die reagierte, angefacht durch nahezu sämtliche Medien. Dabei, das lag an der Zahl der Opfer aus Klosterschulen, Kirchen und kirchlichen Einrichtungen, schaute alle Welt auf den Missbrauch in der katholischen Kirche. Leider ging dadurch etwas fast total unter: Der Missbrauch in der Familie, im Umfeld dieser „Burg“, in der Kinder eigentlich geschützt, unangreifbar sein sollten. Gerade hier ist die Dunkelziffer enorm hoch. Was sicher seine Gründe hat. Welches Kind verklagt seinen Vater oder Onkel? Welche Familie geht mit der „Schande“ zum Staatsanwalt? Die Betroffenen, die missbrauchten Kinder, haben keine Chance. Sie dürfen keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, leiden zudem mehr als andere unter dem Trauma der versagenden Familie.“</p>
<p>Breimann betont aber auch: „Es ist kein Zufall, dass dieser Roman den Missbrauch dieser Kinder thematisiert – es ist aber Zufall, dass nach zwei Jahren Vorarbeit das Buch in der Hochphase der Diskussion über den Missbrauch von Kindern erscheint.</p>
<p>Zum Inhalt des Buches: Am Anfang steht der Rat eines Freundes: „Lebensregel: Wenn du diese Scheißangst hast, dann lauf weg.“ Der 13-jährige Nick, ein notorischer Schulschwänzer, rennt nicht nur physisch davon, wenn ihm immer wieder unsägliche Dinge geschehen und er wegen eines an sich belanglosen Körperschadens gekränkt wird, auch sein Geist entflieht der unerträglichen Realität; er sucht Zuflucht auf einem erdachten Stern. Hier findet der Junge Trost durch Freunde und Beschützer, die ihn vor dem Zerbrechen bewahren. Die Verhältnisse in denen er aufwächst sind katastrophal. Seine Mutter trinkt und geht anschaffen, sein Stiefvater, ebenfalls Trinker und arbeitslos, verkauft ihn immer wieder an einen Kinderschänder. Halt findet er später in der Freundschaft zu dem zwei Jahre älteren Janosch, mit dem er sich eine Zuflucht im Keller eines Abbruchhauses schafft.</p>
<p>Als er sich auf drastische Weise seines Peinigers entledigt, tritt eine grundsätzliche Wende in seinem Leben ein. Die Einweisung in ein Heim, vor der er sich immer gefürchtet hatte, bietet ihm aber die Möglichkeit, nicht nur seine Vorurteile abzubauen, sondern auch – trotz zahlreicher Komplikationen – zu einem liebenswürdigen jungen Mann heranzuwachsen, der den richtigen Beruf und wohl auch die Partnerin fürs Leben gefunden hat.</p>
<p>Quelle: Dormago-Portal, 24.0402010
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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		<title>Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)</title>
		<link>http://www.the-short-story.de/2009/11/06/mauerstreifen-oder-berlin-im-herbst-1990/</link>
		<comments>http://www.the-short-story.de/2009/11/06/mauerstreifen-oder-berlin-im-herbst-1990/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner-Kurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. In der Handlung, die auch, aber nicht nur eine Kriminalgeschichte ist (in der sich der Kalte Krieg ein letztes Mal offenbart), begegnen sich Menschen voller Vorurteile, reiben sich aneinander, schleifen sich ab und bereiten sich so - mehr getrieben als planmäßig - auf ein Zusammenleben vor. Der „Held“ des Stückes, kein Held, ein Niemand, aber kein Dummkopf, empfindet die vier Tage der Annäherung als Alb und Lust, als Wechselbad der Gefühle – und als Chance zu einer Karriere, die ihm nicht zusteht, aber zufällt. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, weil der Anti-Held sich gelegentlich, wie ein Fisch im Wasser, von seinem Schwanz lenken lässt.]]></description>
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<p>Neu im Herbst 2009</p>
<p>Von <em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=359">Jürgen Jesinghaus</a>, <a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174">&#8220;Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)&#8221;</a><br />
Roman</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-1743" style="margin: 15px 10px;" title="9783952298190" src="http://www.the-short-story.de/wp-content/uploads/2009/11/9783952298190-183x300.jpg" alt="9783952298190" width="183" height="300" /></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>Covertext:<br />
Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. In der Handlung, die auch, aber nicht nur eine Kriminalgeschichte ist (in der sich der Kalte Krieg ein letztes Mal offenbart), begegnen sich Menschen voller Vorurteile, reiben sich aneinander, schleifen sich ab und bereiten sich so &#8211; mehr getrieben als planmäßig &#8211; auf ein Zusammenleben vor. Der „Held“ des Stückes, kein Held, ein Niemand, aber kein Dummkopf, empfindet die vier Tage der Annäherung als Alb und Lust, als Wechselbad der Gefühle – und als Chance zu einer Karriere, die ihm nicht zusteht, aber zufällt. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, weil der Anti-Held sich gelegentlich, wie ein Fisch im Wasser, von seinem Schwanz lenken lässt.</em></p>
<p><em>Wachzetteltext:<br />
Jürgen Jesinghaus, der Autor des Nikolaus-Buches (das auch von jemandem handelt, der seine Position im Leben sucht), befasst sich hier erzählerisch mit einer Zeitspanne zwischen der Nachkriegszeit als Ära der Hegemonialmächte USA und UdSSR und einer im Dunkeln liegenden, für die es noch keine Schlagwörter gibt. Die Zwischenzeit wird empfunden als (wie es im Roman heißt) Auge des Orkans, akustischer Schatten, Meer der Stille, Insel der Seligen und Arsch der Welt. Der Autor weiß, worüber er spricht, denn er war zu jener Zeit in Berlin und hat sich auch später mehrere Jahre dort aufgehalten und die Stadt der Widersprüche (die „Stadt ohne Form“, wie ein Architekt sie nennt) lieben gelernt. Der Text ist eine Liebeserklärung an Berlin (aber der Leser wird es kaum bemerken).</em></p>
<p><em> </em><em>von <a href="http://www.the-short-story.de/?p=359">Jürgen Jesinghaus</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174">Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)</a><br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
September 2009<br />
Gebunden, 395 Seiten<br />
14 x 22 cm<br />
ISBN 978-3-25952298190</em><a href="http://www.amazon.de/Mauerstreifen-oder-Berlin-Herbst-1990/dp/3952298190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174"></a>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>

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