Pablo Wezel
Ich gehorche auf den Namen Pablo Wezel. Aber lassen Sie sich von meinem spanischen Vornamen nicht beirren. So gerne ich diesen auch trage, so ist er doch das einzige Meditarrene an mir. Ich bin so schweizerisch wie der gute Tell und das Raclette. Auch wenn ich es nicht selbst bezeugen kann, so wird doch weitherum erzählt, dass ich am 30. Oktober des Jahres 1973 meinen ersten Laut von mir gab. Dies geschah in Richterswil am Zürichsee. Das liegt nun schon etwas zurück und ich bin auch gewachsen. Leidenschaftlich spiele ich Theater (die einzige Möglichkeit für kurze Zeit vor mir selber flüchten zu können).
Nach vielen Jahren im Dienstleistungsbereich, orientiere ich mich zurzeit neu und werde voraussichtlich ein Praktikum als psychologischer Berater absolvieren. Durch die Tatsache, dass ich meinen Schatz und meine beiden Töchter, vierzehn und sechs Jahre alt, küssen darf, bin ich der reichste Mensch auf Erden. Sie sorgen dafür, dass ich erwachsen und nicht alt werde. Wenn ich sie nicht gerade am küssen bin, schreibe ich für eine Lokalzeitung Kolumnen. Wir haben uns in einem kleinen Dorf auf dem Lande angesiedelt. Und erreichen mit dem Auto die Hauptstadt unseres Kantons in zwanzig Minuten.
Des Menschen Seele mit Worten zu berieseln, machte mir schon in jungen Jahren viel Freude. Geburtstage, Weihnachten oder sonstige Anlässe nutzte ich stets um Gedichte oder Kurzgeschichten auf Papier zu bannen.
Sie erreichen mich unter: pablojoachim@bluewin.ch
Bei uns erschienene Texte:
Strassenrandsofas /Fiktion
Die sehr traurige Christbaumkugel /Fiktion
Von Zähnen und Vitrinen /Prosa
Seelenfunken /Lyrik
Sarah /Lyrik
Flügelschlag zum Glück /Prosa
29. Oktober /Prosa
Das Schreien der Kirchererbsen /Prosa
Der Zimmermann von Zagreb /Prosa
Drucken
